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Das erste lateinamerikanische Filmfestival fand im Januar des Jahres 2014 in den Räumen der Universität Bonn statt. Damals trug es noch den Titel "Realitäten und Repräsentationen. Filmische Dokumentationen aus Lateinamerika" und fokussierte ethnografische Filmproduktionen. Es wurden insgesamt zwölf Filme von Filmschaffenden aus Lateinamerika und Europa gezeigt. Bereits bei der ersten Festivalausgabe waren neun der Regisseur*innen direkt vor Ort und standen für Diskussionen zur Verfügung. Weitere Infos und detailliertere Impressionen finden sich auf der Seite des damaligen Festivals.

Der Besucher*innenzuspruch des ersten Festivals überwältigte uns und bestärkte uns zugleich, unsere Idee eines dauerhaften lateinamerikanischen Festival umzusetzen. Wir erweiterten das Repertoire, künftig sollten nicht nur etnografische und dokumentarische Arbeiten gezeigt werden, sondern ebenso Spielfilme, experimentelle Produktionen und Animationsfilme. Zusätzlich benannten wir das Festival in "MIRA - Lateinamerikanisches Independent Film Festival" um. Eine weitere Änderung betraf den Austragungsort. Das zweite Festival fand im Kino in der Brotfabrik in Bonn-Beuel statt und das dritte Festival im Kult41 in der Bonner Altstadt.

Auf den folgenden Seiten finden sich Informationen zum Programm und den einzelnen Filmen des MIRA Festivals 2015 und des MIRA Festivals 2016.