MIRA 2016


Vom 21.-23. Oktober 2016 fand das III. MIRA-Filmfestival im selbstverwalteten Kulturzentrum „Kult 41“ statt. Filmvorführung, Diskussion, Rahmenprogramm und Austausch konnten in einem Raum zusammengeführt werden. Auch ein ausrangierter Bus wurde für Filmprojektionen genutzt und bot die Möglichkeit, Kino auf eine ungewohnte Art zu erleben.

Diskussionen mit anwesenden Referenten*innen wurden bei folgenden Filmen/Themenblöcken angeboten:

Verschwundene in der Militärdiktatur Argentiniens, die „geraubten Kinder“ und die heutigen Auswirkungen
→ Rechtliche Konsequenzen für Täter_innen
→ Identitätskonflikte der so genannten „geraubten Kinder“ heute (z.B. durch Wiedersehen mit leiblichen Familien)

Sehbeeinträchtigung und Wahrnehmung in der Gesellschaft Buenos Aires
→ Integration von Menschen mit Sehbehinderung im Schulsystem und nach Entstehungsprozess des Filmes
→ Darstellung im Film (Wie geht man als Filmschaffende mit der Diskrepanz zwischen Film als visuellem Medium und der Thematisierung des „Nichts-Sehens“, bzw. „Anders-Sehens“ um?)
→ Reaktion der Protagonist*innen auf den Film
→ Dominanz des Visuellen in unserer Gesellschaft

Mexikanische Revolution
→ Filmtechnik
→ historischer Kontext
→ Einflüsse des zeitgenössischen mexikanischen Filmes

Entstehungsprozess eines Animationskurzfilmes 
→ Hintergrund der Geschichte
→ Arbeitsteilung im Produktionsteam (unterschiedliche Zeichner)

Außerhalb der Diskussionen mit den Referent_innen wurden Fragen zu den Themen Gender und Identität, Umwelt-/Extraktionskonflikte, Militärdiktatur/Folter und Flucht/Migration aufgeworfen und diskutiert.

Filme
Um was geht es in den Filmen? Hier finden sich Bilder, Zusammenfassungen und Trailer.

Programm
Das ganze Programm gibt es hier.

Impressionen


Material


Poster

Flyer

Unterstützung


MIRA III. wurde gefördert durch: